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DIE VOITH VON VOITHENBERG-STIFTUNG

Mischtechnik

Gerda von Voithenberg (1909 – 2001) „Rosa Haus“ 1964 Mischtechnik 43 x 56,5 cm

Ausstellung „Die Freie Gruppe Bayreuth“ 1951 - 1981 - Zwischen „Neu-Bayreuth“ und der Gründung der Universität und des Kunstvereins
Die Ausstellungseröffnung zur "Freien Gruppe Bayreuth" fand am 23.10.2016 statt. Die Ausstellung kann im Alten Barock-Rathaus Bayreuth bis zum 26.2.2017 besichtigt werden. Zur Ausstellung ist ein hervorragender Katalog als begleitende Publikation mit den Forschungsergebnissen zur „Freien Gruppe“ erstellt worden, der von der Voith von Voithenberg Stiftung großzügig mit finanziert wurde.

Die V. v. V. Stiftung hat sich u. a. zum Ziel gesetzt, das was sich nach dem 2. Weltkrieg in der Familie künstlerisch zum Teil mehr oder weniger im Verborgenen entwickelt hat, an die Öffentlichkeit zu bringen und die mutige, erste freie Künstlervereinigung – „Freie Gruppe“ in Bayreuth in den Mittelpunkt der Tätigkeit zu stellen. Gerda Voith von Voithenberg hatte seit 1951 Kontakt zu der Gruppe und stellte seit 1955 mit der „Freien Gruppe“ Bayreuth über 10 Jahre ihre Bilder aus und so ist die Aufarbeitung dieser gesamten Gruppe von bildenden Künstlern und deren Wirken für Bayreuth ein logischer Schwerpunkt in der Stiftungsarbeit.

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Ausstellung Werner Froemel - Vertraute Fremde

Vom 11. Januar bis 26. Februar 2017 – Ausstellungshalle im Neuen Rathaus am Luitpoldplatz in BayreuthWerner Froemel (1927 – 2009) stellte sein erstes Gemälde bereits 1957 im Rahmen der „Freien Gruppe Bayreuth“ aus, die die Bayreuther Kunstszene nach 1945 aufbaute, prägte und gestaltete. Doch spät erst widmete sich Froemel der Bildenden Kunst allein. Freundschaftsbeziehungen verbanden ihn mit den Gründern der „Freien Gruppe“, vor allem mit Friedrich Böhme, zu dem auch Gerda Voith von Voithenberg neben Ferdinand Röntgen vom Anfang der 1950 er Jahre an gute Kontakte pflegte. Dank der großzügigen Förderung durch Barbara Froemel, die Oberfrankenstiftung, die Voith von Voithenberg Stiftung und die Freunde des Kunstmuseums Bayreuth e.V. ist auch zu dieser Ausstellung ein ausgezeichneter Katalog mit Forschungsergebnissen zu dieser Ausstellung vorgelegt worden.

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Am 16. September 2009 wäre Gerda von Voithenberg, 1909 in Bayreuth geboren, 100 Jahre alt geworden. Grund genug, sich dieser Künstlerin, die 2001 in Bayreuth verstarb und die meiste Zeit ihres Lebens auch dort verbrachte, zu erinnern, zumal sie ein Werk hinterlassen hat, das in seiner individuellen Bildsprache eine sehr persönliche Evidenz besitzt. Tochter Erdmute nahm dieses Jahr zum Anlass sowohl mit einer Ausstellung an das vielschichtige Werk ihrer Mutter, einer bemerkenswerten Frau mit einer Biografie, in der sich fast ein Jahrhundert deutscher Geschichte widerspiegelt, zu erinnern, als auch die Voith von Voithenberg-Stiftung einzurichten, um gemeinsam mit dem Kunstmuseum der Stadt Bayreuth entsprechend der klassischen Museumsaufgaben das Kulturerbe von Hans und Gerda Voith von Voithenberg zu erforschen, zu bewahren und unter wissenschaftlichen, kulturellen und didaktischen Gesichtspunkten zu publizieren und auszustellen. Gerda Voith von Voithenberg war Mitglied der "Freien Gruppe" Bayreuth und so ist die Aufarbeitung dieser gesamten Gruppe von bildenden Künstlern und deren Wirken für Bayreuth ein logischer Schwerpunkt.