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AUSBILDUNG

Gerda Freifrau Voith von Voithenberg, geb. Freiin von Waldenfels
Geboren am 16.09.1909 in Bayreuth
Geschwister: drei ältere Brüder

 

Schulausbildung
1915 – 1919
Seminarschulbesuch in Bayreuth (Volksschule)

1919/1920
Aufnahme in das Gymnasium Christian Ernestinum in Bayreuth; der erste Jahrgang mit Mädchen am humanistischen Gymnasium

1928
Abitur am Gymnasium Christian Ernestinum

 

Studium
Mai 1929 bis März 1931

München, Kunst – Studium
Erstes Semester an der Blocherer-Schule; danach Aufnahmeprüfung und Studium an der Staatsschule für angewandte Kunst bei den Professoren Walther Teutsch (1883 - 1964) Malerei und Graphik, Perspektive und darstel-lende Geometrie, Klein, Zeichnen und Konstruktion, Kiener, Kunstgeschichte, Wirnhier, Zeichnen, Buchner, Ornamentik und Pädagogik bei Steigerwaldt
Wohnung bei Oberst Weller in der Prinzregentenstraße
 

12. April 1931 – 31. März 1933
Dresden, Kunst – Studium
An der Akademie für Kunstgewerbe bei den Professoren Karl Groß (Direktor der Akademie Einstellung 1898, ausgeschieden 1933) Bildhauerei, Dr. h. c. Karl Albiker (1878 – 1961  Einstellung 1920, ausgeschieden 1933) angewandte Plastik – in dessen Klasse als einzige Frau – und Jorg Klemm (Einstellung 1923 – 1933; Freitod aus politischen Gründen), Zeichnen
Wohnung bei von Zetzschwitz, Dresden, Hohensteiner Straße 12

 

1934
Ein Semester bei Professor Walther Teutsch und Staatsexamen für Kunsterzieher an höheren Lehranstalten in München
Wohnung in einer Pension in der Adalbertstraße bei der Familie des Kunstmalers  Karl Wolf (* 17. August 1901 in München, † 1993)

 

1934
Königsberg, Englisch-Studium und Meisterateliers
Meisterateliers unter den Professoren Alfred Partikel (1888 – 1945, Berufung 1929 an die Kunstakademie Königsberg), Fritz Burmann (1892 - 1945; wurde 1926 Professor an der Kunstakademie und leitete für 10 Jahre eine Meisterklasse) und Studium der Kunstgeschichte bei Prof. Wilhelm Worringer (1881 – 1965, wurde 1928 auf den Lehrstuhl des kunst-geschichtlichen Instituts der Albertus-Universi-tät Königsberg berufen. Er leitete das Institut bis zum Kriegsende 1945. Um die Worringers bildete sich in Königsberg bereits vor 1933 ein Kreis von Unangepassten, u. a. auch Prof. Alfred Partikel) sowie Englischstudium an der Albertus Universität

 

1937
Englischexamen mit Qualifikation zum Lehrberuf in Königsberg und mit besonderer Anerkennung des preußischen Ministeriums, da es die Kombination „Kunst und Englisch“ für das Lehramt als Regelstudium nicht gab.
Wohnungen in Königsberg bei von Loeper im Nachtigallensteig, ein winziges Zimmer, und bei Frau Schmolling am Steindamm